Spendenbereitschaft

Um den Einsatz für Tiere zu diskreditieren, wird häufig behauptet, für Hunde und Katzen würde mehr gespendet als für Menschen.

Die Spendenbereitschaft unter den Deutschen hat laut einer Umfrage des Bielefelder Instituts Emnid 1999 erheblich zugenommen. Sie richtete sich aber nach Angaben einer Expertenorganisation hauptsächlich auf Katastrophen- und Bürgerkriegsopfer. Rückläufig war der Anteil jener, die für andere Zwecke spendeten. Dies ist das hochgerechnete Ergebnis einer Befragung von 4.170 Personen. Die von 21 Organisationen finanzierte Erhebung wird seit 1995 jährlich vorgenommen. Bis 1998 seien die Ergebnisse annähernd gleich gewesen, erklärte ein Emnid-Sprecher. Dem »Spendenmonitor« des Instituts zufolge erhöhte sich im Vergleich zu 1998 die Zahl der Spender um rund 1,4 Millionen auf 28,3 Millionen.

ZweckSpenden 1999
Kriegsopfer- und Katastrophenhilfe (v.a. Krieg im Kosovo, Erdbebeben in der Türkei) 40% ****************************************
Behinderten- und Krankenhilfe
Großkirchen und andere Sekten
Kinder- und Jugendhilfe
Wohlfahrtspflege
andere soziale Hilfen
jeweils 23+/-2% ***********************
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Entwicklungshilfe 11% ***********
Tierschutz 8% ********
Natur- und Umweltschutz 7% *******


Quelle: AP, Emnid, Bundesarbeitsgemeinschaft Sozialmarketing in Obernburg
URL: http://antispe.de/txt/spendenbereitschaft.html auf antiSpe.de